Am Sonntag standen wir ordentlich früh auf, denn Frauke und ich hatten beschlossen schön frühstücken zu gehen. Leider hatten wir diese Rechnung ohne die Ecuadorianer gemacht, denn die haben sonntags nicht mal ihre Restaurants – geschweige denn Frühstückscafés – offen.
Ich denke auch dabei handelt es sich um eine Konsequenz des krassen Christentums hier. An jeder Ecke – auch in Puerto López – gibt es Bilder vom reich geschmückten Jesuskind oder Spruchbänder, die einen auffordern doch mal wieder die Bibel zu lesen. Deshalb ist hier sonntags wirklich der Hund begraben.

Ein einsamer Mann auf dem Río Guayas