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1816 - 1825 Fort X am Neusser Wall/Lentstraße wird gebaut  
09.09.1825 Friedrich Wilhelm III. tauft die neuen Forts  
1888 - 1890 Entstehung der Hauptfeuerwache in der Melchiorstraße  
21.11.1896 Baubeginn Agneskirche  
21.01.1902 1. Hl. Messe in der Agneskirche  
1904 Eröffnung Brauhaus Stüsser in der Neusser Straße 47  
1905 Peter Joseph Roeckerath stirbt  
1907 - 1911 Das Gebäude des Oberlandesgericht wird am Reichenspergerplatz 1 gebaut  
07.10.1911 Oberlandesgericht nimmt seinen Sitz im neuen Justizplalast am Reichenspergerplatz  
29.09.1936 Gründung Kölner Eisklub (KEK)  
14.12.1936 Fertigstellung des neuen Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
1938 Austragung der Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf im Kölner Eisstadion an der Lentstraße  
1950 Einweihung der Agneskirche nach Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg  
1950 - 1952 Peter „ De Aap“ Müller boxt im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
18.10.1952 Die Innere Kanalstraße wird für den Autoverkehr freigegeben.  
25.02. - 06.03.1955 Eishockey-Weltmeisterschaft im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
07.01. - 08.01.1956 Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlaufen im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
12.06.1959 Peter „ De Aap“ Müller boxt gegen Randy Sandy im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
15.05.1960 Das Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße wird nach Umbauten wieder eröffnet  
10.09.1961 Peter „ De Aap“ Müller boxt gegen Laszlo Papp im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
10.09.1961 Der Kölner Jupp Elze boxt gegen Peter Faust im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
1962 - 1965 St. Gertrud wird von dem Architekten Gottfried Böhm gebaut  
11.02.1964 Neue Halle des Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße wird mit einem Schaulaufen der Weltmeister eröffnet  
07.04.65 - 08.04.65 Schaulaufen der weltbesten Eiskunstläufer im Eisstadion an der Lentstraße  
10.06.65 - 30.06.65 Europameisterschaft der Catcher im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
30.10.1966 Eishockey Länderspiel Deutschland gegen Schweiz im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
1969 Heinrich Böll zieht ins Agnesveedel  
16.01.69 - 19.01.69 Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlauf im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
16.10.1970  Eine weitere Teilstrecke der U-Bahn – vom Ebertplatz zur Poststraße – wird eröffnet  
10.08.1972 Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ werden gegründet  
10.12.1972 Die Nord-Süd-Fahrt in der Innenstadt ist bis zur Auffahrt der Zoobrücke fertiggestellt  
21.08.1974 Einweihung der U-Bahnstation Ebertplatz  
04.07.1975 Das umgebaute Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße wird wieder eröffnet  
13.03.1977 Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ gewinnt erstmals die Deutsche Meisterschaft  
1978 Besetzung der Hauptfeuerwache in der Melchiorstraße  
11.03.1979 Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ wird zum zweiten Mal deutscher Eishockey-Meister  
18.06.1980 Großbrand Agneskirche  
1986 Entstehung des Bürgerzentrums in der alten Feuerwache in der Melchiorstraße  
30.04.1992 "Mayday" der Technoszene im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße mit 15.000 Teilnehmer  
2000 1. Strassenfest im Agnesveedel  
2000 Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ zieht vollständig aus dem Eisstadion an der Lentstraße in die Trainingshalle in Deutz um  
     
     
09.09.1825 - Friedrich Wilhelm III. tauft die neuen Forts
Sechs der geplanten elf Forts werden von König Friedrich Wilhelm III. höchstpersönlich ihrer Bestimmung übergeben und getauft. Darunter auch das Fort X am Neusser Wall/Lentstraße. Es trägt den Namen Prinz Wilhelm von Preußen.
 
1888-1890 - Entstehung der Hauptfeuerwache in der Melchiorstraße
Bereits am 12.01.1871 beschliesst die Kölner Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr. So entstehen neben der Hauptfeuerwache in der Melchiorstraße, auch weitere Feuerwachen im Apostelnkloster und am Alter Markt. Zur Ausrüstung der Berufsfeuerwehr gehören pferdebespannte Löschspritzen sowie Wasser- und Gerätewagen. Feuerwehrleute, die keinen Platz auf den Wagen finden, müssen zum Einsatzort laufen. Die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr war notwendig geworden, nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder zu verheerenden Großbränden in der Stadt gekommen war.
 
21.11.1896 - Baubeginn Agneskirche
Am Neusser Platz beginnt der Neubau der Agneskirche. Die Kirche wurde zwischen 1896 und 1902 nach den Plänen von Carl Rüdell gebaut. St. Agnes war eine Stiftung von Peter Joseph Roeckerath. Er kam durch Grundstücksspekulationen zu einem erheblichen Vermögen. Namensgeber der Kirche und schliesslich auch das gesamte Viertel war seine Frau Agnes, geb. Schmitz. Das Ackerland, das später zu teuren Grundstücken umgewandelt wurde, brachte Agnes Schmitz als Tochter eines Landwirts mit in die Ehe. Am Kirchenportal erinnert ein Inschrift an seine Ehefrau Agnes, die bereits 1890 verstarb.
(Quelle: Der Historische Stadtführer: Das Neuzeitliche Köln, Werner Jung, J.P. Bachem Verlag)
 
21.01.1902 - 1. Hl. Messe in der Agneskirche
Mit einem feierlichen Gottesdienst wird die Agneskirche auf dem Neusser Platz eingeweiht. Die dreischiffrige Kirche im spätgotischen Stil ist nach dem Dom die zweitgrösste Kirche in Köln.
 
1904 - Eröffnung Brauhaus Stüsser in der Neusser Straße 47
Das Brauhaus Stüsser wird 1904 eröffnet. Peter Stüsser I. betreibt im selben Hause noch eine Destillerie. Seine Spezialität ist der "Stüsser´s Kräuter.
 
1905 - Peter Joseph Roeckerath stirbt
Peter Joseph Roeckerath, geb. 14.12.1837, stirbt 1905 und wird auf Betreiben des Pfarrers in der Agneskirche beigesetzt, wozu es von kirchlicher und staatlicher Seite einer Ausnahmegenehmigung bedurfte. In der westlichen Seitenkappelle befindet sich sein Grab bis heute
(Quelle: Der Historische Stadtführer: Das Neuzeitliche Köln, Werner Jung, J.P. Bachem Verlag)
 
1907-1911 - Das Gebäude des Oberlandesgericht wird am Reichenspergerplatz 1 gebaut
Das Gebäude des Oberlandesgericht wird am Reichenspergerplatz 1 nach Plänen des Geheimen Oberbaurates Paul Thoemer gebaut gebaut. Es galt seinerzeit als das größte Gerichtsgebäude Deutschlands.
 
07.10.1911 - Oberlandesgericht nimmt seinen Sitz im neuen Justizplalast am Reichenspergerplatz
Das neue Justizgebäude am Reichensperger Platz wird seiner Bestimmung übergeben. Das errichtete riesige Gebäude dient dem Oberlandesgericht als Sitz.
 
29.09.1936 - Gründung Kölner Eisklub (KEK)
Der Verein bietet seinen Mitgliedern sämtliche Eissportarten an. Er reagiert damit auf die wachsende Popularität, die diese Disziplinen seit den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen geniessen. Die Eisschnelläufer des Kölner Eisklubs gehören schon bald zu den besten in Deutschland
 
14.12.1936 - Fertigstellung des neuen Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße
Das neue Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße, erbaut und betrieben von der Firma Linde, wird der Öffentlichkeit zur allgemeinen Benutzung freigegeben. Die großzügige Anlage verfügt über zwei Eislaufflächen, ein Hallenbad und zwei Tennisplätze. Allein im Stadion finden 7000 Zuschauer Platz.
 
1938 - Austragung der Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf im Kölner Eisstadion an der Lentstraße  
1950 - Einweihung der Agneskirche nach Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg  
1950-1952 - Peter „ De Aap“ Müller boxt im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße
Peter Müller gewinnt am 09.07.1950 gegen Serge Barthelemey im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße nach 10 Runden nach Punkten
Peter Müller gewinnt am 03.05.1951 gegen Henry Hall, dem ehemaligen britischen Champion im Weltergewicht, im Eis- und
Schwimmstadion an der Lentstraße in einem Kampf auf 10 Runden in der 9. Runde nach K.O. De Aap schickte Henry Hall während des Kampfes 6 mal zu Boden.
Peter Müller gewinnt gegen Michel Lapourielle im zweiten Aufeinandertreffen vor 9.000 Zuschauern im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße in einem Kampf auf 10 Runden in der 8. Runde nach K.O. Der erste Kampf zwischen den beiden Kontrahenten fand am 05.02.1951 in München statt. Der Kampf endete nach 10 Runden unentschieden. So konnte Müller erfolgreich Revanche nehmen, da er im ersten Kmaof den Franzosen überraschend nicht besiegen konnte.
Peter Müller erreicht am30.06.1951 gegen den US-Amerikaner Burl Charity vor 10.000 Zuschauern im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße nach 10 Runden ein Unentschieden. Während der US-Amerikaner immer wieder harte linke Haken landen konnte, konterte „De Aap“ mit seiner exzellenten Rechten und rechten Aufwärtshaken.
Mit dem grössten Skandal in der deutschen Boxgeschichte endete am 07.06.1952 der Kampf zwischen Titelverteidiger Hans Stretz und dem Kölner Peter Müller. Vor 12.000 Zuschauern im ausverkauften Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  schlägt „De Aap“ in der 8. Runde den Hamburger Ringrichter Max Pippow K.O. Stretz führt in der 7. Runde bereits deutlich nach Punkten. Müller kann nur wenige Treffer landen. Mit steigender Frustration klammert und hält Müller seinen Gegner. In der 8. Runde spuckt er seinen Munschutz aus und beschwert sich beim Ringrichter über Stretz. Pippows Ermahnung, er dürfe im Ring nicht sprechen, löst dann die unbeherrschte Aktion des 25jährigen aus. Mit zwei Schlägen streckt er den Ringrichter nieder Pippow geht sofort zu Boden und bleib bewusstlos liegen. Ein klassischer K.O. Aber Müller ist nicht mehr zu bremsen. Er attackiert mit seinen Fäusten die Männer in der gegnerischen Ecke, bevor sein Betreuer Jupp Besselmann ihn aus dem Ring ziehen und in die Kabine bringen kann. Der Kampf wird abgebrochen und Stretz zum Sieger erklärt. Müller erhält eine lebenslange Boxsperre, wird aber bereits 1954 begnadigt.
 
18.10.1952 - Die Innere Kanalstraße wird für den Autoverkehr freigegeben.
Mit einem Omnibus fahren die Ehrengäste bei der Einweihung die zunächst nur einspurig ausgebaute Straße entlang. Die Teilstrecke, die mit einem neuartigem Belag versehen ist, soll sobald wie möglich bis zum Anschluss Dürener Straße ausgebaut werden. Durch den Bau der Inneren Kanalstraße zwischen Riehler und Aachener Straße wird vor allem die Innenstadt vom Durchgangsverkehr weitgehend entlastet. Die neue Strecke ist nach messungen des Tiefbauamts 170 m länger als die bisherige Verbindung Zoo-Ebertplatz-Ringe-Rudolfplatz-Aachener Straße, ist jedoch mit dem Auto schneller zu bewältigen.
 
25.02. - 06.03.1955 - Eishockey-Weltmeisterschaft im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße
1955 fand die 22. Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Die Spielorte waren neben Köln auch Dortmund, Krefeld und Düsseldorf. Das Eröffnungsspiel zwischen Tschechoslowakei und Schweiz (2:0) fand vor 200 Zuschauern im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße statt. Zuvor wurden die teilnehmenden Teams aus neun Nationen mit einem Fahnenaufmarsch begrüßt. Bei diesem Turnier wurde zugleich der Europameister ermittelt und das Juniorenturnier „Junior Cup“ ausgetragen. Insgesamt verfolgten 150.000 Zuschauer die 36 Spiele des A-Turniers. Im Finale standen die UDSSR und Kanada. Kanada besiegte den Titelverteidiger mit 5:0. Die Tschechoslowakei belegte vor den USA den 3. Platz. Die Bundesrepublik Deutschland erreicht durch einen Sieg im letzten Spiel gegen die Schweiz den 6. Platz.
 
07.01. - 08.01.1956 - Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlaufen im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
12.06.1959 - Peter „ De Aap“ Müller boxt gegen Randy Sandy im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße
Peter Müller gewinnt gegen Randy Sandy im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße nach 10 Runden nach Punkten. Über diesen Kampf wurde in der September Ausgabe des berühmten US-Fachmagazins „The Ring“ berichtet.
 
15.05.1960 - Das Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße wird nach Umbauten wieder eröffnet  
10.09.1961 - Peter „ De Aap“ Müller boxt gegen Laszlo Papp im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße
Peter Müller verliert im ersten Aufeinandertreffen gegen Laszlo Papp im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße in der 8. von 10 Runden durch technischen K.O.
Das US-Fachmagazin berichtete: Peter Müller war nicht gut beraten, so kurz nach seiner vernichtenden Niederlage gegen Heinz Freytag, den Kampf gegen Papp zu akzeptieren. Da der vereinbarte Rückkampf nicht statt fand, war Müller froh gegen den ungeschlagenen Ungarn Laszlo Papp antreten zu können. Beide Kämpfer hatten die gleiche taktische Ausrichtung und suchten den Erfolg im Infight. In jeder Runde schlugen die Kontrahenten aufeinander ein. In der 7. Runde konnte sich Müller leichte Vorteile erarbeiten. Aber in der 8. Runde bekam der Kölner durch einen unglücklichen Schlag einen tiefen Cut über seinem, bereits stark ramponierten, linkem Auge und kurz darauf hob der harte Rheinländer seine Arme zum Zeichen der Aufgabe.
Auch den zweiten am 13.10.1961 und dritten Kampf am  30.03.1963 verlor Müller gegen Papp jeweils in der 4. Runde durch technischen K.O.
 
10.09.1961 - Der Kölner Jupp Elze boxt gegen Peter Faust im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße
Der Kölner Jupp Elze schlägt in seinen ersten Profikampf den US-Amerikaner Peter Faust in der 2. Runde K.O. Elze schickte den US-Amerikaner insgesamt 4 mal auf die Bretter.
 
1962-1965 - St. Gertrud wird von dem Architekten Gottfried Böhm gebaut  
11.02.1964 - Neue Halle des Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße wird mit einem Schaulaufen der Weltmeister eröffnet  
07.04.65-08.04.65 - Schaulaufen der weltbesten Eiskunstläufer im Eisstadion an der Lentstraße  
10.06.65-30.06.65 - Europameisterschaft der Catcher im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
30.10.1966 - Eishockey Länderspiel Deutschland gegen Schweiz im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
1969 - Heinrich Böll zieht ins Agnesveedel
Heinrich Böll zieht in die Hülchrather Str. 7, in der er bis 1982 wohnen sollte. In dieser Zeit hat er u.a.  „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ geschrieben. Darüber hinaus hat er mit dem Essay „Agnesviertel – Hülchrather Straße“ seinem Veedel ein literarisches Denkmal gesetzt. In diesem Essay  wird die Geschichte seiner Entstehung, eng verbunden mit der Lebensgeschichte von Peter Josef Roeckerath, dem Stifter der Agneskirche erzählt.
 
16.01.69-19.01.69 - Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlauf im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße  
16.10.1970 - Eine weitere Teilstrecke der U-Bahn – vom Ebertplatz zur Poststraße – wird eröffnet  
10.08.1972 - Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ werden gegründet
Die Eishockey-Abteilung trennt sich vom Kölner Eis-Klub und formiert sich  neu als Kölner Eishockey Club – „Die Haie“.
Dies sollte der Startbeginn einer neuen und erfolgreichen Ära werden. Zuvor konnte der KEK als grössten Erfolg die Zugehörigkeit in der Bundesliga in der Saison 1969 verbuchen. Die Haie holten bereits 1977 ihren ersten Meistertitel, dem bis dato 7 weitere folgen sollten.    
 
10.12.1972 - Die Nord-Süd-Fahrt in der Innenstadt ist bis zur Auffahrt der Zoobrücke fertiggestellt  
21.08.1974 - Einweihung der U-Bahnstation Ebertplatz
Die U-Bahnstation Ebertplatz wird eingeweiht. Damit umfasst das Kölner U-Bahnnetz inszwischen eine Gesamtlänge von 20,4 km.
 
04.07.1975 - Das umgebaute Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße wird wieder eröffnet  
13.03.1977 - Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ gewinnt erstmals die Deutsche Meisterschaft
Nach dem enttäuschenden Ende der Saison 1975/76, sowohl sportlich als auch finanziell, fehlten dem in Turbulenzen geratenen Klub plötzlich liquide Mittel. Von der mal angepeilten führenden Rolle im deutschen Eishockey war fürs erste nicht mehr die Rede - es ging ums nackte Überleben. Umso grösser war 1977 die Freude. Im fünften Jahr nach der Trennung vom KEK waren die Haie dort angekommen, wo sie hinwollten: an der Spitze des deutschen Eishockeys. Die Transfers Gerhard und Udo Kiessling sowie Erich Kühnhackl spielten bei der ersten Meisterschaft eine entscheidende Rolle. Nachdem Dr. Jochen Erlemann von Freunden überredet wurde, als neuer Präsident den Verein zu führen, wurde das Motto „Klotzen statt Kleckern“ ausgerufen. Und so liess Erlemann nicht locker, ehe Erich Kühnhackl im Oktober 1976 nach einem skandalumwitterten Transfergerangel tatsächlich in Köln landete. Mit neuen Stars und neuem Logo wurde das grosse Ziel Meisterschaft in Angriff genommen. Trotz zwischenzeitlicher erneuter Finanzkrise war der KEC in dieser Saison nicht aufzuhalten. Die finanziellen Schwierigkeiten wurden letztlich beseitigt und sportlich kamen die Haie immer mehr in Fahrt. Ein grosser Schritt zur Meisterschaft war der wichtige 2:1 Sieg an der Düsseldorfer Brehmstraße am 19.09.76. Es war der erste Sieg auf feindlichem Boden bzw. Eis. Die Vorentscheidung fiel dann am 11.03.77, als die DEG mit einem 9:6 nach Hause geschickt wurde. Und als dann am 13.03.77 im Nachmittagsspiel Krefeld durch ein 4:6 in Berlin die letzten theoretischen Chancen eingebüßt hatte, knallten die Sektkorken in der Kabine in Bad Nauheim bereits vor dem Spiel. Am 20.03.07 hielt dann Kapitän Detlef Langemann nach dem letzten Spieltag in Krefeld die langersehnte Meisterschale in den Händen. Die Titelparty fand dann in der Deutzer Sporthalle statt
 
1978 - Besetzung der Hauptfeuerwache in der Melchiorstraße
Durch die Besetzung der Hauptfeuerwache konnte der Gebäudekomplex vor dem Abriss gerettet werden, nachdem der letzte Feuerwehrmann das Gebäude verlassen hatte.
 
11.03.1979 - Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ wird zum zweiten Mal deutscher Eishockey-Meister  
18.06.1980 - Großbrand Agneskirche
Bei einem Großbrand entsteht in der Agneskirche schwerer Sachschaden
 
1986 - Entstehung des Bürgerzentrums in der alten Feuerwache in der Melchiorstraße
Nach langen Auseinandersetzungen mit der Stadt um die freie Trägerschaft zog 1986 das „Bürgerzentrum Alte Feuerwache“ in die ehemalige Hauptfeuerwache in der Melchiorstraße ein
 
30.04.1992 - "Mayday" der Technoszene im Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße mit 15.000 Teilnehmer  
2000 - 1. Strassenfest im Agnesveedel  
2000 - Der Kölner Eishockey Club – „Die Haie“ zieht vollständig aus dem Eisstadion an der Lentstraße in die Trainingshalle in Deutz um