Kuchenengel - den schickt der Himmel!IPP-World - Comics und Illustrationen
Ming-VeedelExtra: Rudi & Leo
  Aus dem Veedel
  - Aktuell
  - News-Archiv
  - Terminkalender
  - Geschichte
  - Lück us dem Veedel
  - Gebäude em Veedel
  - Stolpersteine em Veedel
      Bedeutung
      Künstler
      Fakten
      Stolpersteine em Veedel
  - Wochenmärkte
  - Lernen im Veedel
  - VeedelsInfos
  - Oma Inge
  - Rudi&Leo - Die DomSpitzen
  Ming-Veedel BuliTipp 09/10
  Ming-VeedelNews
  Veedels-Angebote
  Veedels-Branchenbuch
  Veedels-Fotos
  Veedels-Kleinanzeigen
  Veedels-Kultur
  Veedels-Links
  Veedels-Media
  Veedels-Partner
  Veedels-Quiz
  Veedels-Reporter
  Veedels-Shop
  Veedels-Sport
  Veedels-Suche
  Veedels-Umfragen
  Nachrichten
  Kultur
  Spiele
Sie befinden sich hier: Aus dem Veedel | Stolpersteine em Veedel


Bedeutung:

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. 
(Quelle: www.stolpersteine.com)



Stolpersteine sind 10 x 10 x 10 cm große Betonquader, in die eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten werden die Namen und Daten von Menschen mit Schlagbuchstaben eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. 
 
Das Besondere an diesem Projekt des Künstlers Gunter Demnig ist, dass diese kleinen Erinnerungsmale genau an den Orten verlegt werden, an denen die Menschen vor ihrer Flucht oder Verhaftung lebten. Damit wird individuell an Verfolgte erinnert, aber es werden auch Fragen nach der Täter- und Mittäterschaft aufgeworfen, indem der Ausgangspunkt der nationalsozialistischen Verfolgung an den ehemaligen Wohnorten deutlich markiert wird. Die Stolpersteine beruhen außerdem auf dem Prinzip des Engagements: Ein Stolperstein wird dann verlegt, wenn Einzelne oder Gruppen, wie etwa Schulklassen, eine kostenpflichtige Patenschaft übernehmen. 
 
Seit 1990 entwickelte Gunter Demnig das Projekt „Hier wohnte – Stolpersteine“ mit verschiedenen Erinnerungsmalen, die er in Köln erstmals zum Gedenken an die Verfolgung von Sinti und Roma anbrachte.
(Quelle: www.museenkoeln.de)